Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e,V. Freundeskreis Heilbronn-Hohenlohe       www.rosenfreunde-heilbronn.de

 

 

               Expertengespräch mit  Volker Kugel in der Gemeindehalle Sülzbach

 

Eine ganze Batterie von Rosenpflanzen in Containern zu Demonstrationszwecken hat er am Pult aufgebaut. „Beim Rosenschnitt im zeitigen Frühjahr ist mit herzerfrischenden Diskussionen um fast jeden Ast über den Angriffsumfang zu rechnen“, so der Experte des Blühenden Barocks Ludwigsburg bei seinem Vortagseinstieg bei den Rosenfreunden Heilbronn-Hohenlohe. „Bei fünf Gärtnern kann man daher durchaus von acht unterschiedlichen Meinungen ausgehen! Aber die Pflanze braucht Luft, daher Mut zur Schere!“

Zunächst ohne besondere Aufregung zur Kenntnis genommen erwiesen sich dann die abschließenden Schereneinsätze als tiefe Stiche in das Herz der meisten Rosenfreunde. Was dann letztendlich von der Pflanze noch erhalten blieb, erntete nur noch Mitleidsblicke bis hin zum Abschied von dieser Pflanze.

In lockerem Plauderton erzählt der Fernsehstar von seiner Ausbildungszeit, in der er sich als 19-jähriger beim Rosenveredeln bereits zum Rückenpatienten entwickelte. Die Antwort auf die Frage nach der schönsten oder besten Rose hält Volker Kugel bei den über 800 beschriebenen Sorten für ausgesprochen schwierig, da hier unterschiedliche Kriterien, wie neben Duft, Aussehen, Blattgesundheit, Hagebuttenbildung noch weitere Kriterien zu bewerten sind. Heute sind offene Blüten als Insektenweide sehr gefragt.
Die Königin der Blumen, bereits seit 500 v. Chr. in Kreta nachgewiesen war seither nur in den sehr privilegierten Gärten der Klöster und des Adels präsent. Bevor sie unsere Hausgärten eroberte, war die Rose vor etwa 300 Jahren zunächst nur in den Privatgärten von Apothekern, Pfarrer und Lehrer zu finden.
Die Züchtung von Rosensorten ist eine sehr aufwändige Arbeit. Die zur Weiterentwicklung vorgesehenen Pflanzen sind gegen Fremdbestäubung abzuschirmen, der Pollen der Vaterpflanze wird dann gezielt mit dem Pinsel auf den Stempel der Mutterpflanze übertragen. Zuchtziele sind neben den bereits erwähnten Kriterien besonders auch die Resistenz gegen Rosenrost und Mehltau sowie Frostanfälligkeit.
Die Auszeichnung Anerkannte Deutsche Rose (ADR
) bekommen neue Rosenzüchtungen, die in elf verschiedenen „Prüfungsgärten“ Deutschlands angepflanzt wurden und über drei oder vier Jahre – ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – gesund blieben und einen hohen Zierwertaufweisen. Allerdings nehmen Gärtner diese Qualifizierung nicht besonders ernst, denn eine Notwendigkeit, die Pflanze mit besonderen Mitteln gegen Krankheiten zu schützen, ist nicht immer auszuschließen. Allerdings ist es Unsinn, auf den ersten Blattlausbefall mit überdosiertem
Pestizideinsatz zu reagieren.
Abspritzen mit einem Wasserschlauch tut es da auch.
Zwölf bis dreizehn Jahre dauert es etwa bis die neue Sorte auf den Markt gebracht werden kann. Grundsätzlich besteht dann ein Sortenschutz für 30 Jahre gegen eine gewerbliche Vermehrung. Es liegt dabei auf der Hand, dass es sich bei Angebotspreisen in Supermarktketten von 1,60 bis 1,80 Euro je Pflanze nur um B-Ware oder Billigimporten aus dem Ostblock handeln kann. Wurzelnackte Pflanzen um sechs bis acht Euro entsprechen daher der Qualität, mit der sich ein wirklicher Rosenverehrer identifizieren kann.
Containerware um 15 Euro entsprechen jedoch nur dann als reell, wenn es sich um gut durchwurzelte Exemplare handelt. Frisch eingetopfte Pflanzen erkennt man sicher am mangelnden Verbund mit dem Substrat.
Als ausgesprochen sinnvoll haben sich bei Rosen Pflanzenstärkungsmittel zur Ertüchtigung bei Pilz- und Insektenbefall erwiesen. Bereits abgefallene Blätter sind Folge des Sternrußtaus sind zu entfernen und im Restmüll zu entsorgen, um Neuinfektionen zu vermeiden. Funde von Metasystox, Calypso, E 605 und ähnlichen Spritzmitteln in alten Geräteschuppengehören in die Giftesammlung der Landratsämter. (fsf)
 

Der Vortrag mit Demonstration

Dank der Vorsitzenden Rosemarie Held an den Referenten

 

Frühjahrsplanung der Rosenfreunde Heilbronn-Hohenlohe mit Schwerpunkt Duftrosen

 

 In der Verkaufshalle des Weinguts Alexander Heinrich in Obersulm-Sülzbach reicht die Bestuhlung für das monatliche Treffen der Rosenfreunde Heilbronn-Hohenlohe bei weitem nicht mehr aus. Thomas Proll, seit über zwanzig Jahren Züchtungsleiter bei Kordes Rosen im Schleswig-Holsteinischen Klein Offenseth-Sparrieshoop berichtet über neue und bewährte Duftrosenarten und seine Arbeit als Rosenzüchter. Zum Thema „Duftrosen aus dem Hause Kordes!“ hatte das Renommee des Referenten allein schon unter den Insidern heftiges Interesse geweckt. So fanden auch die Rosenbuch-Autorin Angelika Throll und die Ausstellungsbevollmächtigte der Bundesgartenschaugesellschaft, Renate Behrmann aus Heilbronn den Weg nach Sülzbach, um aktuelle Informationen aufzunehmen.

 

„Junge Leute verbinden die Arbeit im Garten grundsätzlich mit Stress, verkennen aber den hohen Erholungs- und Entschleunigungswert dieser kleinen Paradiese. Vorteilhafter jedenfalls als zweimal in der Woche ins Fitnesstudio zu fahren“, so die Ansicht des Experten.

 

Das Vorurteil, neue Rosenzüchtungen zielten nur auf Haltbarkeit und gute Verkäuflichkeit als Schnittrosen unter Verzicht auf ihren Duft, ist falsch. Nach wie vor zielt die Züchtung dieser Gartenköniginnen auf Gesundheit und Duft. Doch muss zugegeben werden, auch nicht jede historische Rose hat geduftet. Der Schnittrosenmarkt ist eine andere Baustelle. In Kartons über weite Entfernungen transportiert. Weil die ausgasenden ätherischen Öle die Blüten schneller welken lässt, werden sie abgesaugt und trocken in den Versand gebracht, der Duft bleibt so auf der Strecke.

 

Als Züchter von Gartenrosen muss man auf die Prämissen Gesundheit und Duft setzen, Bedürfnisse, die einhergehen müssen mit dem ökologischen Gedanken, möglichst ohne Spritzmittel auszukommen. Dabei kann es durchaus passieren, dass der Duft nicht ausschließlich im Vordergrund steht.

 

Allerdings scheint Thomas Proll in den vergangenen Jahren den Bock umgeworfen zu haben. Zahlreiche seiner Züchtungen haben inzwischen die ADR-Güteprüfung geschafft und stehen trotzdem für ein reiches Duftbouquet. Die Auszeichnung Anerkannte Deutsche Rose (ADR) bekommen neue Rosenzüchtungen, die in elf verschiedenen „Prüfungsgärten“ Deutschlands angepflanzt wurden und über drei oder vier Jahre – ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – gesund blieben und einen hohen Zierwert aufweisen.

Doch allein mit der kostenaufwändigen Züchtung ist der Erfolg einer Rose noch nicht gesichert. Für die Vermarktung der Pflanzen wird der Geruch einer Blume immer wichtiger. Aber wie lässt er sich beschreiben? Wonach duftet eine Rose? Nach Rose, denkt sich der Laie. Die Firma Kordes hat sich für die entsprechende Wortfindung die Apothekerin und Parfümeurin Claudia Valder ins Boot geholt. Sie kreiert die jeweiligen Ausdrücke für Gerüche: nach reifer Banane, Impressionen frischer Luft an einem warmen Sommertag, fruchtig, blumig oder zitronig frisch, nach einem Hauch von Litschi oder Rhabarber bis hin zu Anis oder Myrrhe, frisch geriebenem Apfel, reife Mirabelle oder dem pudrigen Aroma von Heliotrop, so Claudia Valder. Und so bekommen die Kunden eine Vorstellung von dem Produkt, das sie kaufen sollen.

Engagiert erläutert Thomas Proll die historischen Personen, die namensgebend für die neuen Duftrosensorten stehen und überträgt die Begeisterung auf die Zuhörer: Herzogin Christiana, Madame Anisette, Rosengräfin Marie Henriette, Constanze Mozart…

Der im Juli 2017 von ihrer Namensgeberin Carmen Würth in Künzelsau getauften  Duftrose, ab Herbst im Handel erhältlich, werden wir im Rahmen der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn wieder begegnen. Der anlässlich der Rosentaufe anwesende Oberbürgermeister Harry Mergel bestellte spontan 80 Pflanzen dieser Rosenart für die Gartenschau. fsf

 

 

Duftrosenstart der Rosenfreunde Heilbronn-Hohenlohe in die Gartensaison

 

Die Durststrecke der durch diese Jahreszeit bedingten Behinderung bei den Gartenaktivitäten überbrücken die Unterländer Rosenfreunde durch anspruchsvolle Fortbildungen. Nach der Staudenaktion begeben sich die Rosenfreunde am 11.Februar ab 15.00 Uhr jetzt auf ihres ureigenstes Terrain. Thomas Proll, seit über zwanzig Jahren Züchtungsleiter bei Kordes Rosen im Schleswig-Holsteinischen Klein Offenseth-Sparrieshoop berichtet über neue und bewährte Duftrosenarten und seine Arbeit als Rosenzüchter. Naturnahe Gärten, in denen die Rose mit einer Vielzahl von Begleitpflanzen kombiniert wird, erfreuen sich größter Beliebtheit.

 

Ohne jeden Zweifel ist der betörende Duft vieler Rosensorten die Eigenschaft, welche ihre unangefochtene Stellung als beliebteste aller Blütenpflanzen sichert. Zum Thema „Duftrosen aus dem Hause Kordes!“ wird sich der Fachmann nach seinem Referat auch den Fragen der interessierten Zuhörerschaft stellen. Mit Sicherheit kann er nach entsprechender Standortbestimmung anhand seines umfangreichen Katalogs die Entscheidungsfindung für die Sortenauswahl erheblich erleichtern. Nach Insiderwissen werden die reich bebilderten und umfangreichen Jahreskataloge Interessierten grundsätzlich kostenfrei zur Mitnahme überlassen.

 

Veranstaltungsort ist die Verkaufshalle des Weinguts Alexander Heinrich in Obersulm-Sülzbach, Kümmelstr.2. Die Bewirtschaftung des Treffens übernimmt Frieder’s Weinstube. Isolde Heinrich wird wie üblich mit einer großen Auswahl selbst gebackener Kuchen- und Tortenkreationen die Zuhörer verwöhnen. Parkplätze sind im nahegelegenen Gewerbegebiet „In den Mühlwiesen“, gegenüber dem Weingut Heinrich ausreichend vorhanden. Interessierte Gasthörer sind willkommen. fsf

 

 

 

 

 

 

 

 

                          Duftrose

 

                   Gräfin Diana

                Züchter :W. Kordes Söhne 2002

Staudenalarm bei den Rosenfreunden Heilbronn-Hohenlohe

 

Die fast frühlingsmäßige Witterung lässt machen Naturfreund schon jetzt für einen Start in das neue Gartenjahr mit den Hufen scharren. Dieser Situation haben die Rosenfreunde Rechnung getragen und den Staudengärtner und Inhaber der Gärtnerei Sarastro, Christian Kress aus dem österreichischen Ort im Innkreis um einen inspirierenden Vortrag gebeten. Zum Thema „Mit ungewöhnlichen Stauden Gärten gestalten und verändern!“ wird sich der Fachmann nach seinem Referat auch den Fragen der interessierten Zuhörerschaft stellen.

 

Obwohl die monatliche Gesprächsrunde am Sonntag, den 14.1. grundsätzlich bereits um 15.00 Uhr im Großen Saal in der Gemeindehalle Obersulm-Sülzbach beginnt, ist mit dem Vortragsstart nicht vor 15.30 Uhr zu rechnen, da der Referent am Vormittag noch eine Veranstaltung im Siegerland zu bedienen hat.

 

Zu den Rosenfreunden werden sich zu dieser Vorstellung auch die Staudenfreunde der Regionalgruppen Kraichgau/Neckartal und Hohenlohe/Franken einfinden. Doch auch Nichtmitglieder der organisierten Gärtner sind ebenfalls herzlich eingeladen. Möglicherweise hat schon jemand daran gedacht, seinen Schottervorgarten in ein ansprechendes Staudenbeet mit Bienenweide umstrukturieren. Entsprechende Anregungen sind zugesichert. Nichtmitglieder werden damit rechnen müssen, einen Kostenbeitrag in Höhe von 5 € zur Veranstaltung beizusteuern.

 

Die Bewirtschaftung des Treffens übernimmt Frieder’s Weinstube mit einer großen Auswahl der von Isolde Heinrich selbst gebackenen Kuchen und Torten. Parkplätze sind im nahegelegenen Gewerbegebiet „In den Mühlwiesen“, gegenüber dem Weingut Heinrich ausreichend vorhanden. fsf

 

Gartenimpressionen auf der Insel

gesammelt

Unterländer und Hohenloher Rosenfreunde holen sich Anregungen bei der britischen Gartenkultur

Region Gartenfreunden sagt man nach, dass sie nicht davor zurückschrecken, auch an Sonn- und Feiertagen Hand an ihre Grünkulisse zu legen. Da ist hier noch eine Ranke zu fixieren und dort einen Zweig zu stutzen, der in das Sichtfeld des Terrassenplatzes ragt. Allerdings waren die klimatischen Rahmenbedingungen am vergangenen Sonntag mit zwei bis drei Grad und extrem verregneten Wochenende - Gerhard Hohl hatte  in seinem Willsbacher Garten mehr als 80 Liter auf den Quadratmeter gemessen - durchaus geeignet, auch den letzten Hobbygärtner unter ein schützendes Dach zu treiben.Der Freundeskreis Heilbronn-Hohenlohe, Regionalgruppe der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, profitierte von diesen Witterungsverhältnissen. Bereits vor Beginn des monatlichen Treffens in der Sülzbacher wurden die Sitzgelegenheiten knapp. Fast 90 bekennende Rosenliebhaber hatten sich zum Gedankenaustausch eingefunden.

 

Bei der Begrüßung wies die Bereichsvorsitzende Rosemarie Held aus Talheim auf das ausliegende Jahresprogramm 2018 sowie den Flyer mit den Auswärtsveranstaltungen des Freundeskreises hin.

Nachdem sich das Geklapper mit den Kaffeetassen gelegt und der Tisch mit den von Isolde Heinrich gebackenen Torten weitgehend abgeräumt war, konnte sich die Veranstaltung ihrem Höhepunkt zuwenden.

In sehr kurzweiliger Art berichtete Simone Kollmer aus Singen für alle Verhinderten und Daheimgebliebenen von der diesjährigen Englandreise des Freundeskreises.

Hotel Als unorthodox bezeichnete sie das Hauptquartier der Reisegruppe im The Fish Hotel Farncombe Estatees. Die etwas einsame Lage fernab einer Ortschaft mit unbefestigten Wegen und langen Transportstrecken der Koffer war zwar gewöhnungsbedürftig, hatte aber durchaus auch den Charme des Abenteuers. Weil die gebuchten Zimmer aus irgendwelchen Gründen nicht im vollem Umfang zur Verfügung standen, mussten einige Mitreisende ihr Quartier auf individuell-romantische Weise in hoteleigenen Schäferkarren nehmen. Die meisten der so außerhalb Untergebrachten rühmten jedoch die unerwartete Idylle in diesen sehr bequemen Ersatzunterkünften. Auch gelegentliche Stromausfälle konnten von dem etwas abgelegenen Hotelrestaurant kreativ durch spontane Änderung der Speisekarte abgefedert werden.

Gärten Die von Corinna Baumann, Schwäbisch Hall, organisierte Reise zeichnete sich durch eine Vielzahl von Highlights aus. Hole Park & Gardens lebte von den Bildern, akkurat geschnittenen Büschen, dem Wald und den langen Wegen. RHS Garden Wirsley bestach durch seine blütenreiche Anlage am Hang, weite Staudenbeete sowie die Sukkulentensammlung im Gewächshaus.

Beeindruckt war man besonders von den „Naked Gardeners“ im Abbey House. Bei diesem gepflegten alten Klostergarten fand bei der Power-Poit-Präsentation vor allem durch die hervorragend in die Anlage eingebundene ehrwürdige Klosterruine Beachtung.

Trotz einiger Schwierigkeiten war es Corinna Baumann noch nach Veröffentlichung des Reiseplans gelungen, der Gruppe einen Termin in High Grove Gardens, dem Garten Seiner Königlichen Majestät Prinz Charles, zu ergattern. Neben der ausgewogenen Gartengestaltung überzeugte vor allen Dingen das Angebot spezifisch britischer Backwaren. Nur wenige nutzten die Gelegenheit nicht, sich mit Ablegern aus diesem hoheitlichen Areal zu versorgen.

Mit Brouthon Grange lernte man einen uralten Garten kennen, den sich ein schottischer Banker aus seiner Abfindung leistete. Besondere Aufmerksamkeit zog der Wurzelgarten aus alten Baumstubben und Farnen auf sich.

Brougthon Castle & Gardens, ein von einem Bach begrenzte Anlage, bestach durch seine farblich gut abgestimmte Staudenvielfalt.  Im Hidcote Garden mit seinem alten Baumbestand konnte neben den weitläufigen Bereichen besonders das Kuchenangebot punkten. Kiftsgate Court war eine der letzten Stationen dieser eindrucksvollen Reise, die im Besuch der Hamton Court Flower Show ihren krönenden Abschluss fand.

Rosemarie Held bedankte sich bei der Vortragenden mit einer üppigen weißen Orchidee. „Die Bilder waren so beeindruckend, das uns jetzt vermutlich die Lust an Diskussionen über den Kampf gegen Mehltau, Rosenrost, Sternrußtau und andere Rosenkrankheiten vergangen ist“, so die Vorsitzende.                           fsf

 

Jahresrückblick bei den Rosenfreunden

Der Freundeskreis Heilbronn-Hohenlohe in der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V. traf sich zum Jahresabschluss im Sülzbacher Weingut Heinrich. Die Wetterprognosen und einsetzender Schneefall reduzierte die Teilnehmerzahl auf etwa ein Drittel des Gewohnten.

Die Vorsitzende des Freundeskreises, Rosemarie Held aus Talheim, erinnerte nach einem Nachruf auf den im Oktober verstorbenen Moderator, Kassenprüfer und Wahlleiter August Tückmantel aus Stein am Kocher, in einem Rückblick an die Highlights des Jahres. 

Als begeisternd stellte sie die Vorträge der Herrn Karlin von der Rosen-Union und Herrn Dr. Hegmann, Gartengestalter aus Limburgerhof heraus.

Der Vortrag über Kletter- und Ramblerrosen, der mit Fotos aus unserem Freundeskreis zusammengestellt wurde, zeigte die vielfältigen Möglichkeiten, wie diese Rosengruppe im Garten verwendet werden kann, sodass manche Wünsche für eigene Planungsabsichten laut wurden.

Gemeinsam besuchte man die Rosenfreundinnen Heide Gysin, Brackenheim und Ines Lumpp, Öhringen, und konnte in deren Gärten die Blütenpracht ebenso erleben wie einen Bericht über die von Corinna Baumann, Schwäbisch Hall, ausgearbeitete diesjährige Englandfahrt. Simone Kollmer ließ in einem Dia-Vortrag alle Anwesenden nochmals an der Reise teilhaben und auch diejenigen, die nicht dabei waren, konnten den Zauber der englischen Gärten einfangen.  Durch die Ausschreibung unserer Reise auf die Insel in der Heilbronner Stimme konnten viele neue Mitglieder gewonnen werden, die sich problemlos in die Reisegruppe integrierten und von dem Gesehenen und Erlebten, genau wie die alten Hasen, begeistert waren.

Drei Ausflüge, zur Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin, ins Rosendorf Steinfurth und zu privaten Staudengärten bei Reutlingen waren ausgebucht und erfüllten die Erwartungen der Teilnehmer.

Alle sechs Rosenschnittkurse 2017 waren ausgebucht. Rose Held appellierte wegen des steigenden Interesses an die Zuhörerschaft, es mögen sich doch weitere Mitglieder bereiterklären, zusätzliche Schnittkurse durchzuführen.

Zum Heilbronner Rosenmarkt hatten sich wieder genügend Helfer zur Verfügung gestellt, sodass diese Veranstaltung mit kompetenten Beratern gut besetzt war.

Als Ausblick auf das Rosenjahr 2018 verwies die Vorsitzende auf die bereits festgelegten Ausflugs- und Vortragstermine im kommenden Jahr, die der Homepage zu entnehmen sind. Sie gab jedoch auch bekannt, dass die in diesem Jahr geplante mehrtägige Reise nach Sachsen und Polen bereits ausgebucht sei.

Schließlich bedankte sich Rosemarie Held bei Frau Isolde Heinrich für die gute Organisation, Bewirtung und ganz besonders für die zu den Veranstaltungen bereitgestellten selbstgebackenen Kuchen und Torten mit einer Orchidee.

Anschließend stellte Dr. Reiner Stützmann in einer umfangreichen PowerPoint-Präsentation vor, welche gestalterische Vielfalt in seinem räumlich begrenzten Heilbronner Hausgarten realisierbar ist. fsf

 

 

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© Rosemarie Held